KÜNSTLER:INNEN

10 lokale Künstler:innen unterschiedlichsten Stils und Backgrounds, haben sich der Gestaltung je eines Zimmers des HOTEL NOËL angenommen. Sie schaffen 10 einzigartige, kleine Welten. Welten, die inspirieren, unterhalten, zum Nachdenken anregen, entspannen, begeistern – manchmal auch alles zugleich.

A.C. Kupper

A.C. Kupper ist Grafiker, Fotograf, Musiker, Galerist, Träger des Grand Prix Design der Schweizerischen Eidgenossenschaft und in der Zürcher Kulturlandschaft ein bekannter, stets proaktiver Charakter, der es beherrscht Brücken zwischen Sub- und Hochkultur zu schlagen.

Benjamin Solt

Die Arbeiten von Benjamin Solt bewegen sich in einer Wechselwirkung zwischen Bild und Objekt. Dabei steht die Thematik der Bildlichkeit und deren Weiterführung zum räumlichen Objekt im Fokus. Die Basis bildet das Zeichnen von Geometrien und deren darauffolgenden Materialisierung. Durch bestimmte Eingriffe werden kompositorische Möglichkeiten ausgelotet, Volumen zerschnitten, subtrahiert, ineinander versetzt, neu angeordnet und zusammengebaut. Benjamin Solts Arbeiten umfassen Wand- und Raumobjekte, Installationen und Malereien.

Corso Bertozzi

Der Zürcher Künstler Corso Bertozzi fühlt sich an der Leinwand mit Acrylfarbe ebenso wohl wie mit Spraydose und Streichfarbe an einer Hauswand. Seine Schaffensweise konzentriert sich stets darauf, auf den zu bespielenden Ort, den vorhandenen Raums und dessen Strukturen einzugehen. Klare grafische Formen und auf die Umgebung abgestimmte Gestaltungselemente aus der Urban Contemporary Art zeichnen seine Werke aus. Sein Schaffen erstreckt sich von kleinen Bildern im Postkarten-Format bis hin zu Wandgemälden mit einer Grösse von 300 Quadratmetern.

Husmann/Tschaeni

Mira Tschaeni und Michael Husmann Tschaeni sind ein international tätiges Schweizer Künstlerduo. Ihr Werk bewegt sich in den Disziplinen Malerei, Mixed Media, Installation, Video und Performance. Sie kreieren surreale Welten, indem sie mittels eines unverkennbaren Farbspektrums Gegenständliches mit traumartigen Szenerien vermischen. Ihre Werke zeugen von ihrer monströsen Fantasie, aus der Welten voller positiver Energie geschaffen werden – stets kombiniert mit einem Hauch von verborgener, jenseitiger Dunkelheit.

Martina von Meyenburg

Die Geschichten gefundener Objekte und Dinge formen die Basis von von Meyenburg’s skulpturalen Investigationen. Als Sammlerin und Kuratorin assoziativer Spuren und intuitiver Merkmale von Dingen und deren vergangener Leben, interessiert sie sich dafür, inwiefern spezifische Darstellungsarten, Materialkombinationen und -manipulationen unser Verhältnis zu den präsentierten Daten und Informationen verändern. In ihrem Schaffen, welches unterschiedliche Medien wie Skulpturen, Installationen, Arbeiten auf Papier und Fotografie umfasst, treibt die Künstlerin die surrealen und intuitiven Aspekte ihrer Werke spielerisch an.

Matthias Gubler

Matthias Gubler war langjährig und international als Videojockey tätig. Heute arbeitet er als Video- und Konzeptkünstler und selbständiger Gestalter in Zürich. Gublers Arbeiten zeichnen sich durch formale Präzision aus. Seine leicht zugänglichen Videocollagen lassen Inhalt, Form und Rhythmus verschmelzen. Die Auseinandersetzung mit alltäglichen Situationen oder politischen Themen resultiert in äusserst humorvollen, manchmal sarkastischen und immer sehr ästhetischen Bildern.

Myriam Gämperli

In ihren Illustrationen und Inszenierungen erschafft Myriam Gämperli – frei jeglicher Konventionen und Zwängen – Bilder, die Form und Inhalt neu interpretieren. Indem sie Altbekanntes mit Unerwartetem kraftvoll und erfrischend verbindet, verarbeitet sie in Dada-Manier zeitgenössisch relevante Themen zu tiefgründigen und stets auch humorvollen Collagen.

schoenstaub

schoenstaub stösst mittlerweile durch ihre einzigartigen Designs auf der ganzen Welt auf grosse Resonanz. Hinter dem Projekt steht Nadja Stäubli, die mit dem Label schoenstaub ihre Leidenschaft für Kunst und Design miteinander vereint. Mittlerweile hat sich das Sortiment von Teppichen durch Lifestyle-Produkte im gesamten Wohnraum erweitert – immer dem Motto the journey begins at home getreu. Neben ihrer Tätigkeit als Designerin arbeitet Stäubli auch interdisziplinär als Fotografin und legt als DJ auf.

Sebastian Utzni

Als Geschichtensammler und –Erzähler arbeitet der international tätige Sebastian Utzni zwischen und über verschiedene Disziplinen hinweg. «Ich glaube, dass wahrscheinlich alles miteinander verbunden ist», sagt er. Mit seinem Zimmer im Glockenhof Zürich vereint er die Himmelskörper Sonne, Mond und Sterne, die der Künstler aus verschiedenen Flaggen der Nationen der Erde zusammengestellt hat, zu einem poetisch-politischem Raum.

Yehteh

Philipp Dornbierer ist ein freischaffender Illustrator aus Zürich, der unter dem Alias Yehteh arbeitet. Ein Künstlername, abgeleitet von der originalen Schreibweise von Yeti. Fabelwesen wie der Bergmensch aus dem Himalaya und geisterhafte Gestalten dienen ihm seit jeher als Inspirationsquelle und beeinflussen seine aktuellen Arbeiten genauso wie sein frühes Experimentieren mit Siebdruck. Seine Illustrationen stechen durch die Verwendung einer begrenzten, aber umso ausdrucksstärkeren Farbpalette heraus. Als Illustrator zählt Yehteh unter anderem die New York Times und Google zu seinen Kunden.

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